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Facebook Seite der Gemeinde Weeze

geschrieben von Frans de Ridder

Facebook Seite der Gemeinde Weeze

04.01.2016 02.23h von Frans de Ridder,

Ist es der Gemeinde bekannt das es auf Facebook eine Seite gibt mit dem Namen "Weeze" der von anonymen Bürger betrieben wird? Dieser Seite versucht, wohl sehr bewusst, sich als offizieller Seite von Weeze darzustellen. Als Internet Kontaktadresse wird auch die Webseite der Gemeinde angegeben. Es handelt sich nicht um die Facebook Gruppe "Weeze", sondern um die Facebook Seite "Weeze". Ich habe versucht mehr herauszufinden aber bekomme vom Betreiber/Administrator dort keine Antwort. Es ist m.E. problematisch dass hier eine deutliche Verwechslungsgefahr entsteht, zumal hier mittlerweile über 700 Personen eine "Gefällt mir"-Angabe gemacht haben.

Des weiteren möchte ich wissen warum die Gemeinde Weeze noch keine eigene Präsenz auf Facebook hat. Es sind in Weeze sehr viele Bürger auf Facebook aktiv was sich auch dadurch zeigt das mehrere Facebook-Gruppen die Geschehnisse in und um Weeze zum Thema haben. Da gibt es ein paar tausend Abonnenten/Interessenten. Dort werden immer wieder Zeitungsberichte mit Nachrichten über und aus Weeze gepostet. Es wäre sicherlich besser und viel bürgerfreundlicher wenn die Gemeinde diese Neuigkeiten selbst auf eine eigene Facebookseite posten wurde.

Ich hoffe nur dass von der Gemeinde nicht wieder das Argument kommt das dafür keine Ressourcen zu Verfügung stehen, weil wenn so eine Seite einmal steht ist der Aufwand aus eigene Erfahrung wirklich gering.

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

04.01.2016 19.17h von Frans de Ridder,

Die Betreiber der Facebook Seite "Weeze" haben sich gemeldet und folgendes geschrieben: "Die Seite wird von Lukas Hermens als Administrator und mir Thomas Wennekers als Redakteur mit Zustimmung der Gemeine Weeze betrieben!!!"

Dazu meine Frage ob die Gemeinde hier tatsächlich einige Privatpersonen die Zustimmung gegeben hat diese Seite zu betreiben und warum gerade diese Seite und nicht die vielen anderen Weezer Seiten oder Gruppen eine ähnliche (offizielle) Zustimmung bekommen.

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

05.01.2016 15.25h von Stefan Willems,

Hallo,

ich verstehe gerade überhaupt nicht die Aufregung. Es ist doch schön wenn es so eine Seite bei Facebook gibt, und solange diese mit Zustimmung der Gemeinde betrieben wird ist doch alles in Lot.

Ausserdem gibt es auch diverse Gruppen in denen sich vieles um Weezer Themen dreht - bei manchen mehr bei manchen weniger -.

Warum regst du dich drüber auf? Du schreibst auch, dass "wenn eine Seite einmal steht der Aufwand gering ist." Da kann ich nur widersprechen, da vieles "hinter den Kulissen" zu beachten ist und das ganze nicht nur nebenbei läuft......wenn die Gruppe mehr als 100 Mitglieder hat.

Gruß, Stefan

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

13.01.2016 17.13h von weeze_de, (Administrator),

Die Gemeinde hat sich wegen der inhaltlichen Risiken und des entstehenden Aufwandes ganz bewusst gegen eine eigene Facebookseite entschieden.

Gemeinde Weeze
Rathaus
Cyriakusplatz 13 / 14
47652 Weeze - Germany -
Tel: +49 (0) 2837 910 - 0
Fax: +49 (0) 2837 910 - 170
web: www.weeze.de mailto: info@weeze.de

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

16.01.2016 16.56h von Frans de Ridder,

Es fehlt noch die Antwort der Gemeinde auf meine Frage in meinen Post vom 04.01.16.

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

16.01.2016 17.23h von Frans de Ridder,

Ich rege mich nicht auf, sondern finde es einfach nicht korrekt um eine Seite zu betreiben ohne genau zu sagen wer dahintersteckt und wer Administrator ist. Dies sollte im Info Teil ganz klar gesagt werden.

Deine Bemerkung über die viele Arbeit für eine solche Seite muss ich entschieden zurückweisen. So lange, wie auf eure Seite, nur einige Nachrichten, Bilder oder Pressemitteilungen verlinkt werden ist das ein sehr, sehr überschaubare Aufwand. Ich betreibe einige Facebook Seiten und Gruppen und weiß wovon ich spreche. Das schöne dabei ist dass es überhaupt kein Unterschied macht ob die Seite 100 oder 1000 Abonnenten hat, der Aufwand ist gleich.

Schönen Gruß,

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

16.01.2016 17.42h von Frans de Ridder,

Kann die Gemeinde bitte mal erklären welche "inhaltliche Risiken" sie meint? Und welcher "entstehenden Aufwand" haben Sie sich dann dafür ausgerechnet? Die ist nämlich gar nicht so groß und kann vor allem nach Aufbau der Seite nebenbei mit betreut werden. Es muss ja kein großes Informationssystem sein sondern nur eine gewisse Kommunikation mit den Bürgern darstellen.

Ich wünsche mir dass unsere Gemeinde eine eigene FB Seite betreibt um damit die Information an den Bürgern zu optimieren. Auf die Webseite/Forum der Gemeinde muss man sich als Bürger zunächst anmelden und sich immer wieder erst einloggen um nach neuen Informationen zu suchen.

Als FB Nutzer kann ich die Seite der Gemeinde einfach abonnieren und bin mir dann sicher das ich alle Informationen automatisch bekomme. Mein Verständnis von einer bürgerfreundliche Kommunikation seitens der Gemeinde ist das alle Medien genutzt werden um die Informationen so breit möglich zu streuen. Warum muss ich Neuigkeiten von der Verwaltung erst aus der Zeitung erfahren bzw. wenn diese Artikeln in FB Gruppen verlinkt werden.

Es sind ja sehr viele FB Nutzer, vor allem auch junge Einwohner, in Weeze die so viel besser erreicht werden können.

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

18.01.2016 16.40h von Stefan Willems,

Hallo Frans,

zuerst mal, ich bin kein Mitarbeiter der Gemeinde Weeze, jedoch kann ich die Reaktion des Admins nachvollziehen. Sollte die Gemeinde Weeze eine Facebook-Seite einrichten, dann sollte es auch einen Mitarbeiter geben, der sich damit auskennt. Einerseits von der rechtlichen Seite und andererseits auch von der technischen Seite. Es reichen manchmal ein-zwei Posts von "Deppen" und der Admin kann arge Probleme bekommen wenn er nicht sofort drauf reagiert oder wenigstens weiss wann er reagieren muss.

Das hiesse natürlich, dass die Gemeinde jemanden einstellen muss der sich um sowas kümmert oder ein bestehender wird weitergebildet.

Leider muss ich dir auch im Bezug auf den "entstehenden Aufwand" widersprechen. Wenn man eine Gruppe gründet die ca. 10.000 Menschen ansprechen könnte, sollte man sich drauf gefasst machen dass ein gewisses Feedback bei heiklen Themen entstehen kann und durch die angebliche Anonymität des Internets geht es dort dann knallhart zur Sache. Da kann sich der Aufwand auch manchmal auf 3-4 Stunden am Tag ausweiten.

Welche Seiten und Gruppen hast du denn gegründet? Wenn du Gruppen mit dem Thema "Wiesenhamster in Obertupfingen" mit 3 Usern pflegen musst ist es was anderes als die Gruppe "Berlin" mit über 3000 User. Verstehst du was ich meine?

Womit ich dir Recht gebe ist, das man über diese Plattform sehr schnell Informationen ausgeben und Diskussionsrunden starten kann. Aber mal eben nebenbei wird das nicht gehen..... :o(

Gruß, Stefan

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

20.01.2016 18.47h von weeze_de, (Administrator),

Sehr geehrter Herr de Ridder,

Sie haben in mehreren Anfragen zu einer Facebook-Seite, die von Weezern betrieben wird, angefragt. Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

1. Die Seite wird von zwei Personen aus Weeze, Lukas Hermens und Thomas Wennekers betrieben. Sie sind hier bekannt. Ursprünglich haben sie mal das Wappen der Gemeinde benutzt. Nach einem Gespräch mit den Betreibern wurde inzwischen darauf verzichtet. Insoweit haben die Betreiber diese Veränderung "in Abstimmung mit der Gemeinde" vorgenommen. Die Gestaltung obliegt allein den Betreibern, eine "Genehmigung" ist nicht erforderlich.
2. Wir habe uns die Facebook-Seite angeschaut. Auch mit dem Link zur Gemeinde Weeze ist diese nach unserer Einschätzung nicht zu beanstanden.
3. Diese Facebook-Seite Weeze erweckt nach unserer Einschätzung nicht den Eindruck, dass es sich um eine von der Gemeinde Weeze verantwortete Seite handelt.
4. Wir sind der Meinung, dass die Gemeinde aus grundsätzlichen Überlegungen keine eigene Facebook-Seite unterhalten sollte und der Aufwand darüber hinaus wirtschaftlich nicht vertretbar wäre. Das schätzen wir so ein und haben kein Problem damit, "wegen personeller Ressourcen" zu antworten.

Das möchten wir wie folgt begründen:

Es entsteht aus unserer Sicht nicht nur in der Aufbauphase für eine Facebook-Seite ein erheblicher personeller Aufwand. Auch für die Pflege und Betreuung der Seite sind erhebliche personelle Ressourcen erforderlich. Anders als bei einem Beitrag einer Einzelperson, müssten für eine Gemeinde Einträge vorbereitet und abgestimmt werden.

Alles, was im Namen der Gemeinde durch Mitarbeiter öffentlich geäußert wird, wäre mit den Fachbereichen abzustimmen und muss politischen Beschlüssen entsprechen. Insoweit können mal nicht so eben persönliche Meinungen oder Einschätzungen geäußert werden.

Da die Gemeinde über keine zentrale Pressestelle verfügt, die eine solche Aufgabe zusätzlich koordinieren könnte, oder auf solche Arbeitsabläufe ausgerichtet wäre, könnte diese Aufgabe ohne zusätzlichen Personal- und Sachaufwand nicht übernommen werden. Selbst wenn Personal- und Sachmittel zur Verfügung gestellt würden, würde hausintern weiterer erheblicher Arbeitsaufwand
zur Abstimmung mit den zuständigen Fachbereichen entstehen. Davon wären überwiegend die Leitungskräfte betroffen, die ohnehin mit den Leitungsaufgaben stark belastet sind.

Wenn ein Facebook-Auftritt der Gemeinde politisch gefordert und beschlossen und die Personal- und Sachaufwände zusätzlich bereit gestellt würden, würde die Verwaltung den Beschluss umsetzen.

Fazit: Die Facebook-Seite Weeze ist aus unserer Sicht nicht zu beanstanden. Es besteht kein Handlungsbedarf. Eine eigene Facebook-Seite Weeze wird von der Gemeinde Weeze nicht betrieben. Unser Beitrag ist das Forum, mit dem die Gemeinde online ist.


Freundliche Grüße
Ulrich Francken
Bürgermeister der Gemeinde Weeze

Gemeinde Weeze
Rathaus, Zimmer 33
Cyriakusplatz 13 - 14
47652 Weeze
Tel: 0 28 37 /9 10-1 00
Fax: 0 28 37 /9 10-2 90
Mobil: 0170-6357137
web: www.weeze.de mailto:ulrich.francken@weeze.de

Re: Facebook Seite der Gemeinde Weeze

22.02.2016 12.58h von Frans de Ridder,

Nachstehend eine interessanten Artikel über Facebook in eine Kommune. Wurde auch schon in den weezer FB-Gruppen geteilt.

Sollten Kommunen auch zu Facebook?

Von Alexander Ludwig | Veröffentlicht am: 8. August 2014

Wir sagen: JA!
Facebook bietet die Chance auf eine ganz andere Art mit den Bürgerinnen und Bürgern zu kommunizieren. Homepage und Pressemitteilungen der Kommune agieren immer nur in eine Richtung: "Die Kommune gibt bekannt…" Die Bürgerinnen und Bürger können auf diese Information nur eingeschränkt reagieren: Email, Anruf oder Brief an den Bürgermeister oder einem Leserbrief in der Zeitung. Die Hürden für eine Kommunikation zwischen Adressat und Empfänger sind hoch.

Facebook dagegen bietet zwei große Vorteile:
a) die schnelle Information über Themen und Ereignisse der Stadt und
b) eine direkte Kommunikation mit der Bevölkerung über die Themen.

Mit einer Informationspolitik über Facebook erreicht man die Menschen direkt und erschließt sich auch die Gruppen, welche die bisherigen Informationskanäle kaum oder gar nicht nutzten, sorgt für mehr Transparenz und eine höhere Identifikation mit seiner Stadt. Mit einem einfachen Klick auf den "gefällt mir" Button der Fanseite seiner Kommune bekommt der Nutzer alle Infos der Stadt direkt in seinen Facebookkanal und muss nicht regelmäßig auf die Homepage schauen. Außerdem zeigen die Statistiken von Facebook sehr präzise, wer welche Informationen gesehen hat. Eine Zeitung kann das nicht gewährleisten.

Ein wichtiger Faktor beim Facebookauftritt der Kommune ist der Facebook-Verantwortliche, der die Seite pflegt. Er muss neben dem Know-How vor allem mit dem Vertrauen der Verwaltungsspitze ausgestattet sein, da er nicht bei jedem Eintrag erst noch das Okay der Leitung einholen kann. Facebook ist ein schnelles Medium, bei dem die Nutzer erwarten, dass man zeitnah reagiert.

Facebook hat neben seine zahlreichen Vorteile aber auch Schwachstellen. Der Datenschutz ist die eine, die Gefahr von grundloser und böser Kritik im Netz die andere. Wenn man hierfür im Vorfeld klare Verhaltensregeln aufstellt, bekommt man aber auch das in den Griff.

Fazit: Wer mit Facebook in den Dialog mit der Bevölkerung tritt, bekommt ein ungefiltertes Feedback über geplante Maßnahmen und Themen. Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld im Klaren ist, für was man Facebook nutzen möchte und eine klare Kommunikationsstrategie festlegt.
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